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www.jugend-debattiert.de

Jugend debattiert

Der Bundeswettbewerb „Jugend debattiert“ wurde 2001 unter der Schirmherrschaft des ehemaligen Bundespräsidenten Johannes Rau initiiert. Er will zum qualifizierten Mitreden und Mitgestalten in der Demokratie anregen.  Heute ist Jugend debattiert der größte bundesweite Schülerwettbewerb zur sprachlich-politischen Bildung mit über 135.000 Schülerinnen und Schülern, 5.500 Lehrerinnen und Lehrern an 800 Schulen. Unsere Schule ist seit dem Schuljahr 2003/04 dabei und weiterhin das einzige OSZ in Berlin, das an dem Wettbewerb teilnimmt.

 

Das Anliegen - die Idee - der Nutzen

Eine Demokratie braucht Menschen, die kritische Fragen stellen, die aufstehen, ihre Meinung sagen und sich mit den Meinungen anderer auseinandersetzen. Menschen, die zuhören und reden können, die sich einmischen, mitreden und überzeugen. Deshalb kommt es darauf an, dass jeder schon in der Schule lernt und regelmäßig übt, wie und wozu man sachlich und fair debattiert.

Im Rhetorik-, Deutsch- und/oder PW-Unterricht bietet „Jugend debattiert“ neue Methoden für einen kompetenzorientierten Unterricht und verbindet das Training in der Schule mit einem bundesweiten Wettbewerb.

Ob im Fach Rhetorik, im schulinternen oder Regionalverbundswettbewerb, auf Landes- und Bundesebene – alle gewinnen. Denn die Teilnehmer lernen auf besondere Weise, wie sie im Austausch mit anderen ihre Persönlichkeit entwickeln und so langfristig profitieren. Debattieren trainiert viele Fähigkeiten, die in der Schule, im späteren Berufsleben und im Alltag helfen.

 

Jugend debattiert 01Die Sieger

Seit Beginn des Wettbewerbes hat es eine Reihe von Schülern unserer Schule bis ins Finale des Regionalverbundwettbewerbes, in die Qualifikation zum Landesfinale oder auch bis in die Qualifikation für das Bundesfinale geschafft. 2008 wurde Benjamin Stahl aus der Abteilung III Landessieger, qualifizierte sich für die Teilnahme am Bundesfinale und belegte letztlich den 10. Platz, von, wie wir wissen, anfangs über 100 000 Teilnehmern.

Inzwischen studiert er erfolgreich, fühlt sich der Idee aber weiterhin eng verbunden und unterstützt den Regional- und Landeswettbewerb aktiv als Juror.
Lisa Ammerling, ebenfalls aus der Abteilung III hat es im Wettbewerbsjahr 2011/2012 ebenfalls bis ins Berlin-Finale geschafft und bewies vor dem Präsidenten des Abgeordneten Hauses, Herrn Ralf Wieland, und der Senatorin für Bildung, Jugend und Wissenschaft, Frau Sandra Scheeres, im Wappensaal des Roten Rathauses, dass sie in der Debattenfrage: „Soll die NPD verboten werden?“ über sehr gute Qualitäten in allen vier Bewertungsbereichen verfügt. Sie trat gegen eine sehr starke Konkurrenz an und belegte einen hervorragenden 3. Platz.

 

Die Struktur

Jugend debattiert 02Basis des Projektes ist ein Netz von Regionalverbünden. In Berlin gibt es vier. Jeder dieser besteht in der Regel aus fünf bis sechs Schulen unterschiedlicher Art. Unser, der Regionalverbund Berlin III, besteht aus:

  • der Bröndby-Oberschule
  • dem Hermann-Ehlers-Gymnasium
  • der BEST-Sabel-Oberschule
  • dem Leonardo-da-Vinci-Gymnasium
  • der Friedrich-Ebert-Oberschule
  • der Louise-Schroeder-Schule

Lehrer vor allem der Fächer Deutsch, PW, Sozialkunde, Englisch, aber auch anderer Fächer werden Berlin weit von vier ausgebildeten Lehrer-Trainern im „Debattieren Unterrichten“ fort- und zu Projektlehrern ausgebildet. Anschließend trainieren die Lehrer ihre Schüler im regulären Unterricht. Der Wettbewerb erfolgt auf fünf Ebenen:

  • Klasse
  • Schule
  • Region
  • Land
  • Bund

Am OSZ wird der Wettbewerb von Frau Wafula aus der Abteilung III organisiert. Für Fragen wenden Sie sich bitte an E-Mail an Fr. Wafula. Weitere Ansprechpartner in derselben Abteilung sind Frau Arnold, Herr Neubacher und Frau Penzel.

 

Jugend debattiert 03Die Debattenregeln

Debattiert wird jeweils zu viert über eine Sache, in der eine Änderung herbeieführt werden soll. Oft ist ein Ärgernis, eine „Schieflage“ der Anlass:  „Soll die Benutzung der Schultoiletten kostenpflichtig werden?“ „Sollen Shishas in Deutschland verboten werden?“ oder: „Sollen an Schulen mit mehr als 500 Schülern Sicherheitsdienste eingeführt werden?“

Jeder hat zu Beginn 2 Minuten ungestörte Redezeit, in der er seine Position darlegen kann. Anschließend folgen 12 Minuten freie Aussprache. Für das Schlusswort steht jedem Teilnehmer noch einmal eine Minute zur Verfügung.

 

Drei Juroren bewerten:

  • die Sachkenntnis
  • das Ausdrucksvermögen
  • die Überzeugungskraft
  • die Gesprächsfähigkeit

und ein Zeitnehmer überwacht die Einhaltung der Redezeit.

 

Die Projektpartner

  • Schirmherrschaft: Bundespräsident Jochim Gauck
  • Projektdurchführung:  Gemeinnützige Hertie-Stiftung, Frankfurt a. M.
  • Stiftung Mercator, Essen
  • Heinz Nixdorf Stiftung, Essen
  • Robert Bosch Stiftung, Stuttgart

Für alle neugierig Gewordenen: Informieren Sie sich auf der Homepage von „Jugend debattiert“ und sprechen Sie uns bei Interesse einfach an!

Am Mittwoch, dem 30. Januar 2013 fand der diesjährige Regionalwettbewerb wieder in unserem Hause statt.

Catrin Wafula
(Regionalverbundskoordinatorin III und Lehrertrainerin für Jugend debattiert)

Stand, Januar 2013

 

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