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Leonardo da Vinci

Bild mit freundlicher Genehmigung der Nationalen Agentur Bildung für Europa beim Bundesinstitut für Berufsbildung (NABIBB)

Berufliches Lernen für FaMIs im Ausland – ein Blick über den Tellerrand!

Auf der Grundlage des Berufsbildungsgesetzes (§2, Abs.3) besteht für Auszubildende die Möglichkeit, einen Teil der Ausbildung im Ausland zu absolvieren. Für Auszubildende zum/zur Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste (FaMI) aller Fachrichtungen sind Praktika unerlässlich und es spricht sehr viel dafür, ein Praktikum im Ausland zu machen.

Im September 2007 haben erstmals vier FaMI-Auszubildende der Fachrichtung Bibliothek vom OSZ ein Auslandspraktikum im Rahmen des EU-Bildungsprogramms Leonardo Da Vinci Mobilität [1] mitgemacht. Die Stipendien wurden vom OSZ beantragt und die Schülerinnen der Klasse MI52 verbrachten acht Wochen in unterschiedlichen Einrichtungen in Antwerpen. Für drei der Schülerinnen bedeutete dies auch gleichzeitig, ein Praktikum in einer anderen Bibliothekssparte zu absolvieren.

Die Auszubildenden erhalten über Leonardo Da Vinci Mobilität (seit Antragsjahr 2014 Erasmus+) ein Stipendium für Vorbereitung, Reisekosten, Unterkunft und Aufenthalt. Die Teilnahme am Projekt wird mit dem Europass Mobilität dokumentiert.

Von März – Mai 2008 machten zwei angehende FaMIs ein Praktikum in Wien, an der Universitätsbibliothek der Universität der bildenden Künste und der Universitätsbibliothek der Medizinischen Universität.

Vom OSZ wurden für das Jahr 2008/2009 neun weitere Stipendien für FaMIs beantragt. Dafür wurde eine Vielzahl von Bibliotheken und Archiven kontaktiert. Als Partner wurden die Universitätsbibliothek (UB) Amsterdam, die UB der Helsinki Technical University, die UB Antwerpen, das Stadtarchiv Innsbruck, die West Lothian Libraries und die Stirling Council Libraries in Schottland, die Lund University Libraries in Schweden und die Mary Evans Picture Library in London gewonnen werden.

Im Projekt 2009/2010 standen 11 Stipendien für FaMIs zur Verfügung. Als neue Partner kamen die Universität Cambridge, die UB Paisley in Schottland, die Reading Public Library in England, die Bildagentur akg-images und die Bibliothek des British Film Institute und des Royal College of Music (beide in London) sowie das Instytut Pamięci Narodowej in Krakau hinzu. In diesem Projektjahr wurden Praktika in den Fachrichtungen Bibliothek, Archiv, Bildagentur und Information und Dokumentation absolviert.

14 Stipendien für FaMIs standen im Projektzeitraum 2010/11 für die 80er-Klassen zur Verfügung. Die Praktika werden bei altbewährten Partnern, wie der UB Helsinki oder der UB Lund und UB Paisley oder der Öffentlichen Bibliothek in Stirling, durchgeführt; es konnten auch wieder neue Partner wie die Königliche Bibliothek in Kopenhagen, die Universitätsbibliothek in Odense/DK, das Stadtarchiv Stockholm, die Cabra Library in Dublin, die British Library for Development Studies in Brighton, die Trinity Hall Library in Cambridge, die Stadtbibliothek in Bournemouth, das Historische Dokumentationszentrum für den Niederländischen Protestantismus an der Universität Amsterdam sowie das Archiv des Britischen Roten Kreuzes gewonnen werden.

Für die 90er-. 100er-, 110er 120er und 130er-Klassen standen jeweils ca. 12 Stipendien zur Verfügung. Als Zielländer in diesen Projekten sind Estland, Italien und Norwegen sowie etliche neue Partner dazu gekommen.
Auch die Informationsveranstaltung für die 400er-Klassen im September 2015 war wie immer gut besucht.

Viele Schüler lassen die Daheimgebliebenen über ihren Blog am Lernaufenthalt teilnehmen. Die Blogs finden sich hier.

Der ideale Zeitpunkt für einen Auslandsaufenthalt liegt zwischen dem Ende des zweiten und dem Beginn des dritten Ausbildungsjahres. Als angemessener Zeitraum haben sich acht Wochen bewährt. Die pädagogische, sprachliche, kulturelle und interkulturelle Vorbereitung auf den Auslandsaufenthalt wird vom OSZ organisiert und nach Beendigung werden die Ergebnisse evaluiert und dokumentiert. Auch die Schüler sind verpflichtet, ihren Aufenthalt entsprechend aufzubereiten und zu reflektieren. Viele Schüler führen des Aufenthaltes einen Internetblog, der auf den OSZ-Seiten verlinkt ist - hier ab 2009/10 unter dem jeweiligen Zielort der FaMIs zu finden). Die Praktikumsberichte werden auf der Homepage des OSZ veröffentlicht.

Weitere Informationen:
Flyer:
Auslandserfahrung – Entdeckt selbst die Möglichkeiten: Beruflicher Lernaufenthalt in Europa. Nationale Agentur Bildung für Europa beim Bundesinstitut für Berufsbildung, Bonn. Stand Dezember 2010.

Berufliches Lernen in Europa – Mobilitätsprojekte. Nationale Agentur Bildung für Europa beim Bundesinstitut für Berufsbildung, Bonn. Stand April 2008.

Gesamtprojekt an der Louise-Schroeder-Schule

Wiltraut Zick
Kontakt:
zick_kurz 

Kontakt FaMIs: Marlies Hauke

hauke_zick_mailE.Mail: Fr. Hauke

Berlin 18.2.2016

[1] Leonardo Da Vinci Mobilität ist ein Unterprogramm des Programms Lebenslanges Lernen der EU. Im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung koordiniert die Nationale Agentur Bildung für Europa beim Bundesinstitut für Berufsbildung die Durchführung der Lernaufenthalte im Ausland.

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