Mathematik
 an der Fachoberschule
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Mathematik an der Fachoberschule

Die wesentlichen Lerninhalte der einjährigen und zweijährigen Fachoberschule sowie einer doppelqualifizierten Berufsaus- und Schuleausbildung werden so vermittelt, dass die zum Teil erheblichen unterschiedlichen Voraussetzungen, die die Schülerinnen und Schüler der Realschule, Gesamtschule und des Gymnasiums mitbringen, das Lerntempo mitbestimmen. Am Ende der Ausbildung sollen aber die Schülerinnen und Schüler ein angemessenes Leistungsniveau erreicht haben und in der Lage sein, auf Grund ihrer mathematischen Kenntnisse und Fähigkeiten den mathematischen Ansprüchen einer kaufmännischen Berufsausbildung oder einer Fachhochschule zu genügen. Diesen Nachweis erbringen die Schülerinnen und Schüler nicht zuletzt durch eine schriftliche Abschlussprüfung am Ende ihrer Ausbildung. Die Prüfungsaufgaben, die im Auftrag des Schulsenators von einer Kommission erstellt werden, sind für alle Schülerinnen und Schüler, die in Berlin an der Fachhochschulreifeprüfung teilnehmen, gleich.

Neben den traditionellen Lerninhalten (Pflichtthemen), wie ganzrationale Funktionen mit Hilfe der Differentialrechnung untersuchen können, Extremwertaufgaben mit und ohne Nebenbedingungen lösen können, Funktionsterme zu vorgegebenen Eigenschaften bestimmen können und Lineare Gleichungssysteme mit mehr als zwei Variablen lösen und anwenden können, werden auch einfache Anwendungsbeispiele (Wahlpflichtthema) aus der Ökonomie im Unterricht mit Hilfe der Differential- und Integralrechnung behandelt (Kosten-, Erlös- und Gewinnfunktion).

Stundentafel

Das Fach Mathematik wird in der Fachoberschule, abhängig vom erreichten Bildungsstand, in folgendem Umfang unterrichtet:

  • beim mittlerem Schulabschluss (Grundform):  fünf- bis sechsstündig; (wobei drei Schulhalbjahre Vollzeitunterricht stattfindet und ein Schulhalbjahr ein Praktikum in einem Betrieb oder einer Behörde zu absolvieren ist).
  • bei mittlerem Schulabschluss und Berufsausbildung (Stufenform): 6-stündig im ersten und zweiten Schulhalbjahr.
  • DQ:  Im Umfang wie in der Grundform aber auf sechs Schulhalbjahre verteilt.

Rahmenlehrplan

Die Inhalte der 11. Klasse der Fachoberschule orientieren sich am Rahmenlehrplan der Berufsoberschule, da die Themen der 12. Klasse der Fachober- und der Berufsoberschule identisch sind.

 

Erwünschte fachspezifische Eingangsvoraussetzungen

  • Bruchterme sicher umformen können; insbesondere Brüche addieren und multiplizieren können.
  • Die Binomischen Formeln sicher beherrschen.
  • Verschachtelte Terme mit mehrfachen Klammern richtig auflösen können.
  • Die Gesetze der Potenzrechnung kennen und anwenden können.
  • Einfache lineare und quadratische Gleichungen lösen können.
  • Lineare Gleichungssysteme mit zwei Variablen lösen können.
  • Lineare und quadratische Funktionen untersuchen und zeichnen können.

Diese Lerninhalte werden zwar in der 11. Klasse wiederholt, aber ohne diese Vorkenntnisse dürfte man das Lerntempo als überdurchschnittlich wahrnehmen. Zur Wiederholung der Rechenregeln und Aufarbeitung von Wissenslücken aus der Algebra haben Herr Baltes und Herr Schröter ein Skript ausgearbeitet, welches Sie ausleihen können. Für eine Beratung über eine sinnvolle Vorbereitung auf den Mathematikunterricht an der Fachoberschule stehen die Kollegen des FB jederzeit zur Verfügung; wobei eine telefonische Absprache (Voranmeldung im Sekretariat der Abteilung III) zu empfehlen ist.

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