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In dem nicht verabschiedeten EU-Verfassungstext war der 9. Mai als europäischer Gedenktag vorgesehen. Obwohl dieser Teil aus dem Lissaboner Vertragswerk herausgenommen wurde, weil zu viele staatsähnliche Symbole darin enthalten waren, begeht Europa am 9. Mai eines jeden Jahres seinen Tag.

Robert SchumannEr geht zurück auf jenen 9. Mai 1952, an dem Schuman in seiner berühmten Rede eine europäischen Kooperation auf dem Gebiet der Montanindustrien vorgeschlagen hatte. Das Ergebnis war der sogenannte EGKS, der im Nachhinein so etwas wie die Keimzelle der europäischen Integration darstellt.

 

Im Fachbereich ist es an diesem Tag zu einer kleinen Tradition geworden, Wochen und Monate vorher geplante Ausstellungen zum Thema Europa zu eröffnen. Zwei größere Ausstellungen der vergangenen Jahre können gegenwärtig besichtigt werden.

 

Der Kanon europäischer Geschichtsbilder

Kanon europäischer Geschichtsbilder

Angeregt durch einen Aufsatz der Historikerin Susanne Popp zum Thema „Europäisches Geschichtsbild“ haben Schüler/innen der Berufsschule und des Beruflichen Gymnasiums 2005 ein Projekt durchgeführt, als dessen Ergebnis eine Ausstellung entstand, die 14 Bilder, Gemälde und Fotografien enthält, die in europäischen Geschichtsbüchern immer wieder auftauchen. Die Ausstellung kann im Bibliotheksgang besichtigt werden.

 

 

 

 

Bild: Die Kollegen Werner Polster, Reinhard Maier und Christian Opialla bei der Ausstellungseröffnung

 

 

Karikaturen zur EU-Verfassung und zum Beitritt der Türkei

Der Vertrag von Nizza (2000/2003), der gegenwärtig geltende Vertrag der EU, regelte die Funktionsweise der Union für 15 Staaten. Mit der Ost-Erweiterung (2004 und 2007) kamen 12 weitere Staaten hinzu. Um dieser Erweiterung, aber auch neuen Herausforderungen, z. B. außenpolitischer Art, gerecht zu werden, leitete die EU 2001 einen Prozess der vertraglichen Erneuerung ein. 2004 wurde der Vertrag über eine Verfassung für Europa von den Staats- und Regierungschefs unterzeichnet. Die EU-Verfassung scheiterte im Jahr 2005 an Volksentscheiden in Frankreich und den Niederlanden.

Klassen und Kurse der Fachoberschule und des Beruflichen Gymnasiums haben 2006 eine Ausstellung von Karikaturen zusammengestellt, die den Entstehungs- und Krisenprozess der EU-Verfassung widerspiegelt. Die Ausstellung kann ebenfalls im Bibliotheksgang der Schule besichtigt werden.

Der Erneuerungsprozess der vertraglichen Grundlagen der EU scheint sich spätestens mit dem Referendum in Irland, das am 12. Juni 2008 auch die „verschlankte“ Variante der EU-Verfassung, den Lissaboner Vertrag, zu Fall brachte, zu einer „never ending story“ zu entwickeln. Den aktuellen Krisenprozess zeigt die folgende Karikatur aus dem Tagesspiegel (Nr. 19885 vom 25. April 2008), die uns Klaus Stuttmann zur Verfügung gestellt hat.

Stuttmann, Der Tagesspiegel 25.04.2008

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